Ingrid siegt beim Radmarathon Tannheimer Tal

Ganz kurzfristig kamen Ingrid und Richard in den Genuss eines kostenlosen Startpakets mit Übernachtung beim RM Tannheimer Tal am 9. Juli. Vermittelt hat das Paket Yannick (Schwiegersohn in spe), der beim Magazin Rennrad freiberuflich tätig ist und wegen eines Einsatzes bei einer Profirundfahrt in Rumänien nicht selbst antreten konnte. Am Samstag stand bereits eine gemeinsame Ausfahrt mit dem Ex-Profi Marcel Wüst auf dem Programm, das im Rahmen der Radsportwoche des Tourismusverbandes angeboten wurde. Hier entstand auch das Foto mit Ingrid. Ingrid und Richard entschieden sich beim RM für die 130 km lange Runde, die von Tannheim über Pfronten ins Lechtal bis nach Holzgau führt.

Von dort ging es wieder zurück und über den Gaichtpass nach Tannheim. Richard konnte gleich am Start das hohe Tempo mitgehen und sich in der Spitzengruppe festsetzen. Die schmalen Wege entlang des Lechs erforderten ein ständiges Antreten, so dass sich die Spitzengruppe auf etwa 25 Fahrer reduzierte bis es in den Gaichtpass ging. ingrid tannheim Hier hatte Richard mit Wadenkrämpfen zu kämpfen und musste das Tempo etwas herausnehmen. Er erreichte als 22. das Ziel. Besser erging es Ingrid, die sich mit mehreren Frauen in einer dahinterliegenden Gruppe befand. Am Schlussanstieg zum Gaichtpass konnte Sie das Tempo der Gruppe ohne größere Schwierigkeiten mitgehen und ihre weibliche Konkurrenz auch auf den verbliebenen flachen Kilometern in schach halten. Mit einem langgezogenen Sprint sicherte Sie sich den Sieg in der Frauenklasse. Richard absolvierte die 130 km in 3h:31m; Ingrid kam etwa 10 Minuten später ins Ziel. Unser Fazit: Für die 130 km lange Strecke darf zwar offiziell keine Wertung erfolgen, da es in der Vergangenheit zahlreiche Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung gegeben hat, faktisch aber nach wie vor als Rennen ausgefahren wird. Die Gruppen werden durch Vorausfahrzeuge und Streckenposten vom Autoverkehr abgeschirmt, so dass im Renntempo alle Kreuzungen und Ortschaften durchfahren werden können. Wer also gerne Rennluft schnuppern möchte und im Pulk fahren kann, der ist auf der 130 km Runde gut aufgehoben. Alle anderen können sich auf der 230 km langen Runde austoben, die zugegebenermaßen auch deutlich mehr Höhenmeter aufweist.

Richard Weiss

0
0
0
s2smodern