Karlsfelder Triahtlon 2017

Der Wecker klingelt um 05:45 Uhr am Sonntag Morgen. Eigentlich noch keine Zeit zu Aufstehen. Doch bei bestem Sommerwetter und angekündigten Temperaturen von angenehmen 20°-22° Celsius stellt sich direkt die Vorfreude auf den anstehenden Wettkampf ein. Kurzes Frühstück - eine Tasse Tee mit ins Auto und los geht´s Richtung Karlsfeld. Als ich dort ankomme herrscht noch angenehme Ruhe im und um das Sportgelände. Auch die Parkplatzsituation ist noch entspannt und die Ausgabe der Startunterlagen verläuft ohne lange Schlange und Wartezeit. Wenig später herrscht dann reges Treiben und deutlich über 1.000 Starter, verteilt auf Olympische Distanz und Volkdistanz bevölkern das Sporplatzareal, den nahegelegenen See und die sich dazwischen befindliche Wechselzone. Püntklich um 09:00 Uhr fällt der Starschuss für die erste Startgruppe der Olympischen Distanz (1,5 Km Schwimmen - 46 KM Rad -10 KM Laufen). Weitere 2 Startgruppen werden im Abstand von je 5 Minuten auf die Rennstrecke und ins Wasser geschickt. 

Ab 10:25 Uhr wird dann in drei Startgruppen der Wettkampf über die Volksdistanz (500 M Schwimmen - 26 KM Rad - 5 KM Laufen) gestartet. Die äußeren Bedingungen sind bestens; mein Start auf der Olympischen Distanz erfolgt in der dritten Startgruppe um 09:10 Uhr. Ich benötige einige hundert Meter im Wasser um einen guten Schwimmrhythmus zu finden. Bereits an der ersten Wendeboje schwimme ich auf die langsamernen Starter der vorherigen Startgruppe auf. Nach einer zweiten Wendeboje und einer langen Gerade bin ich auch schon aus dem Wasser und auf dem Weg in die Wechselzone. Der Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren ist eher suboptimal, da ich mich erstmal in meinen Neoprenanzug verknote. Endlich auf der Radstrecke kann die Tempohatz losgehen. Nach kurzer Anfahrt biegt die Radstrecke auf die vollständige gesperrte B 471 ein. Jetzt geht es auf einer Pendelstrecke auf der Bundesstraße endlang und zurück. Ohne Wind eine wahres Vergnügen; lediglich die sich bildenden Radgruppen (Windschattenfahren ist im Triahtlon eigentlich verboten) trüben die Freude etwas. Zurück in der Wechselzone -raus aus den Radschuhen und rein in die Laufschuhe und ab auf die Laufstrecke. Auch hier sind zwei Runden angesagt, um die erforderlichen 10 Km unter die Beine zu bringen. Unterstütz von vielen Zuschauern und an vier Verpflegungsstellen mit Getränken versorgt ist bald auch die letzte Teilstrecke bewältigt und ich kann mich im Ziel der üppigen Verpflegung mit Obst, Kuchen und diversen Getränken widmen. Trotz instensiver Ausschau im Zieleinlauf ist mir Richard auf den letzten Metern seines ersten Triathlons entgangen. Später bei der Zielverpflegung laufen wir uns dann noch über den Weg.

Roland

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