Amade Radmarathon 2016

Am Sonntag den 23.05 startete ich mich mit Stefan und weiteren 600 Rennradlern beim Amade Radmarathon. Ich hatte mir die Kurzdistanz mit 97km / 1500 Hm vorgenommen. Stefan war auf der langen Strecke mit 150km und 2200Hm unterwegs. Um 07:30 Uhr fiel bei bestem Wetter endlich der Startschuss. Meine Nervosität werde ich wohl nie ablegen können:-)) 

Anfangs noch die ersten Kilometer neutralisiert, wurde das Rennen am Fuße des ersten 4km langen Anstiegs freigegeben. Um mich gleich von der ein oder anderen Fahrerin absetzen zu können hieß die Devise Vollgas. Mit doch noch etwas kalten und matten Beinen keuchte jeder in Erwartung bald die erste Abfahrt zu erreichen nach oben. Auf der folgenden 8km langen Abfahrt konnte ich mich etwas erholen bevor es unvermittelt in den zweiten und größten Anstieg des Rennens, hinauf nach Vorberg am Fuße des Dachsteins ging. Schnell fand ich mein Rhythmus und konnte Anschluss
an einer schnellen Gruppe halten. Mit dieser flogen die Kilometer bis zum Beginn des Schlussanstiegs bei Kilometer 70 nur so dahin. Auf diesen hieß es nochmal Zähne zusammenbeißen. Nicht steil aber mit 12km doch etwas länger holte hier nochmal jeder alles aus seinen Beinen raus. Aus dem Ziel die zwei Damen abzuhängen, wurde nichts. Keiner wollte den anderen ziehen lassen und
ging bis an die Grenzen. So musste nach 2:57 Stunden der Zielsprint entscheiden. Hauchdünn konnte ich diesen für mich entscheiden und war natürlich stolz als Siegerin über die Ziellinie zu fahren. Beim SOFORT folgenden Sieger Interview war ich beim Mondsee Radmarathon wieder mal etwas von der Rolle:-))

Stefan kam schon bald nach 4:23 Std. im vorderen Drittel des Feldes ins Ziel. Erschöpft aber glücklich fiel er über die Zielverpflegung her. Als Belohnung sprang für Ihn eine tolle perfekt sitzende Windweste von Gore heraus. Diese gab es neben einem Pokal als Geschenk.

Sibylle Vormittag

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