Vier RSC´ler waren in Lienz am Start - Sibylle mit einer abermals starken Leistung auf dem Podest

Am Sonntag, den 09.06.2019 starteten Joshi, Tom, Stefan und ich bei der Dolomiten Radrundfahrt in Lienz. In Zahlen galt es 112 km und 1870 Hm zu bewältigen. Stefan entschied sich wie in den vergangen drei Jahren für den SuperGiroDolomiti mit witterungsbedingter kürzerer Variante mit 207 km und 4597 Hm.

Der Startschuss für die Dolomiten Radrundfahrt fiel pünktlich um 9.30 Uhr. Für Joshi war es der erste Radmarathon überhaupt und so waren wir alle doch recht angespannt und nervös. Die ersten 20 km ging es flach und neutralisiert bis zum ersten Anstieg. Das Feld war sehr nervös und leider kam es nach ca. 10 km zu einem größeren Massensturz mitten im Feld. Wir drei sind jedoch unbeschadet durchgekommen. Nach den aufreibenden ersten 20 km ging es dann endlich den ersten Anstieg mit ca. 6 km hoch. Hier entspannte sich auch gleich das Fahrerfeld und jeder fuhr in seinem Tempo hoch. Oben angekommen ging es mit Schuss runter in eine richtig ruppige Abfahrt, bei der man aufpassen musste, dass es einen nicht das Rad aushebelte. Gleich nach der Abfahrt begann der 40km lange Anstieg zum Kartischer Sattel.
Die 1250Hm hinauf zum Sattel sind ist ein Wechsel von unzähligen Kräfte zehrenden bergauf und bergab Passagen, einen Rhythmus zu finden ist nahezu nicht möglich.

Da der Winter dieses Jahr sehr streng war, sind noch viele Straße wegen Schäden gesperrt und so mussten wir einen kleinen aber steilen und nicht asphaltierten Umweg fahren. Für dieses Teilstück wurde die Zeitmessung eingestellt. Bis zu dieser Umfahrung war ich in einer super schnellen Gruppe. Doch gleich nach der Umfahrung ging es die letzte Rampe von Untertilliach bis Obertilliach hoch und ich dachte die ganze Zeit „Gruppe halten, Gruppe halten!“ doch meine Beine sagten mir etwas Anderes, ich musste notgedrungen abreißen lassen. Hier holte mich dann die 2. Platzierte ein und zog an mir vorbei. Nach der Rampe war ich dann allein, weit und breit keine weiteren Fahrer. Also kämpfte ich mich gegen den Wind so gut es ging voran. Einer holte mich dann schließlich ein und gab mir zu verstehen „ich würde dich gerne ziehen, kann aber leider nicht, weil ich immer wieder Krämpfe habe“. Also fuhr ich allein weiter und als ich mir dann dachte OK das war`s jetzt kam eine starke Gruppe angerauscht und fischte mich auf. In dieser erreichte nach zwanzig rasenden Kilometern neun Minuten schneller als im Vorjahr in einer neuen persönlichen Bestzeit von 3.21 Std. das Ziel. Mit sieben Sekunden Rückstand freute ich mich über den 3. Gesamtplatz und den 2. Platz in meiner Altersklasse. Joshi und Tom folgten mit einer super Zeit von 3.39 Std. Ein super schöner Radmarathon, den ich immer wieder gerne fahre!

Sibylle

 

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