Erlanger Triatlon 2018 - oder ein Tag im Regen.

Bereits morgens beim Aufstehen klopft Regen an die Fensterscheibe; die Straßen sind nass und überall steht in Pfützen Wasser. Beste Bedingungen für einen Triathlon. Da wird man wenigstens nur einmal nass ... und das für den ganzen Tag. Nach einer langen Schönwetterperriode hatte es sich der Wettergott anders überlegt und liess es bereits ab Samstag regnen und regnen und ...
Aber Triathlon ist Freiluftsport und das Wetter somit kein Grund zum Jammern. Auf der kurzen Fahrt von meinen Eltern nach Erlangen durfte der Scheibenwischer Schwerstarbeit leisten. Zumindest während des Fahrradaufbaus und des Check-in ging der Dauerregen  in zeitweise in leichtes Niesleln über. Auf Grund der Abkühlung durfte dieses Jahr mit Neoprenanzug  geschwommen werden.

Dann also ... habe ich mich in die Gummihaut gepresst und rein in den Kanal, kurz einschwimmen und ab  an die Startlinie. Von Anfang an habe ich einen guten Schwimmrhythmus gefunden und konnte mich im vorderen Feld der Kurzdistanzstarter festsetzen. Schon war auch der Schwimmausstieg errreicht. Mit Hilfe  der Wasserwacht wid jedem Schwimmer der Aussstieg ans Kanalufer etwas erleichtert. Wechselbeutel aufenhmen, Neopren ausziehen, diesen in den Beutel stecken und im Laufschritt durch den Radpark zum Fahrrad. Helm aufstzen und mit dem Rad an der Hand zum Ausgang der Wechselzone und rauf auf´s Rad. Der Regen hatte zwischenzeitlich wieder zugelegt. Auch schon egal. Trotz regennasser Straßen und vieler Pfützen konnte es einige Athleten nicht lassen und meinten ungebremst um alle Kurven ziehen zu müssen. Leider hat es dadurch verhältnismäßig viele Stürze auf der Radstrecke gegeben (die zum Glück alle mehr oder weniger harmlos ausgingen). Totz des Regens hatte ich richtig Spaß am Rad. Es lief gut und so konnte ich die Position, die ich mir beim Schwimmen erarbeitet hatte halten. 

Nach 40 KM ging es wieder  in die Wechselzone; Rad  abstellen, Laufschuhe anziehen und raus auf die Laufstrecke. Auch hier habe ich schnell einen guten Schritt gefunden und bin gefühlt recht flott unterwegs gewwesen. Vo der  Wechselzzone führt die Laufstrecke am Kanal entlagn ins Stadion des TV 48 Erlangen und von dort wiederzurück zum Kanal und auf der anderen Kanalseite in den Stadtwald. Ich  konnte das  angeschlagenen Tempo gut halten und machte bis zum Wendepunkt noch ein paar Plätze gut. Auf dem Rückweg habe ich  dann ein paar wenige Läufer an mir vorbeziehen lasssen müssen , konnte aber sselbst auch wieder zwei drei Athleten überholen.  Wieder zurüclk am Kanaldamm ging es ein letztes mal ins Stadion und nach einer halben Runde auuf  der Tartanbahn ins Ziel. Ein nicht nur gefühlt guter Wettkampf, der mir dann auch noch den dritten Platz in der Altersklasse eingebracht  hat. Seit langen wieder  einmal Wettkampf mit "aktiver" Beteiligung an der Siegerehrung.
So könnt die Saison weitergehen ...
 
Roland
 

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