Ironman 70.3 auf Rügen

Am 09.09.18 stand mein Saisonhöhepunkt - der Ironman 70.3 auf Rügen an. Auch wenn zuletzt teils wenig Zeit zum Trainieren war, ging ich mit großer Vorfreude an den Start und wollte meine Zeit aus Luxemburg verbessern. Im Strandbad Binz ging es nach den Profis – u.a. Hawaii Sieger Patrick Lange - um kurz nach 10 Uhr auf die 1.9 km lange Schwimmstrecke in die sehr glatte Ostsee. Vom Gefühl her war ich gut unterwegs und konnte eine recht gute Pace schwimmen und war, anders als in der Mosel vor ein paar Monaten nicht einfach nur eine sich bewegende Boje ;).

Leider zeigte der Blick auf die Uhr, dass ich ca. 400 Meter „zu viel“ geschwommen war (anscheinenden ging es mehreren Athleten gleich; evtl. war die Strecke etwas großzügig gemessen) und 48 Minuten auf der Uhr hatte. Raus aus dem Wasser ging es nach dem 800 Meter langem Weg in die Wechselzone auf’s Rad, wo ich in der ersten Runde mit einem Schnitt von 35 km/h noch recht gut im Rennen lag. In Runde zwei fehlte mir dann jeder Rhythmus und der immer stärker werdende Wind machte die Sache nicht einfacher. Nach 2h 50 ging es vom Rad auf die Laufstrecke – leider nach wenigen hundert Metern wieder mit ähnlichen Magenkrämpfen wie in Luxemburg. Mit zahlreichen Gehpausen konnte ich den Halbmarathon zwar beenden, war aber am Ende über die Zeit natürlich enttäuscht.

Fazit meiner ersten Triathlon-Saison: Zwei Mal einen Ironman 70.3 beendet, einmal die olympische Distanz - wenn auch jedes Mal noch mit viel Luft nach oben. Die Planung für nächstes Jahr läuft bereits!

David

 

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