Ironman 70.3 Bangsaen

Ungewohnt früh wollte ich 2019 in die Saison starten und so fiel die Entscheidung Ende letzten Jahres für den Ironman 70.3 Bangsaen am 24. Februar. 
Die Tage vor dem Wettkämpfen zeigten, dass ich mit dem Klima und dem häufig morgens noch sanften Meer gut klarkommen würde. 

Sonntag früh war das Wasser dann - aufgrund der Dunkelheit und der Wellen  - sehr Respekt einflößend. 
In letzter Minute tauschte ich helle gegen dunkle Sonnenbrille, in der Erwartung, die Sonne würde jeden Moment aufgehen. Ein großer Fehler, wie sich bereits auf den ersten Metern herausstellte. 1.9 Km ohne etwas zu sehen - weder Bojen noch Schwimmer  - lief dann leider mit 45 Min ca 10 Minuten langsamer als gedacht und erhofft. Beim Radfahren konnte ich mich an die Top 10 meiner Altersklasse herankämpfen, wobei die letzten 20 km von Krämpfen geplagt waren. Wie auch sonst - nach vielleicht 5 Fahrten auf der Straße soweit dieses Jahr. Meine größte Sorge  - der Magen  - war gleichzeitig die große positive Erkenntnis für mich. Neuer Anzug und neue Ernährungsstrategie führten dazu, dass ich hier problemfrei unterwegs war. 
Bis auf wenige Ausnahmen konnten keine Athleten das gewünschte Tempo laufen - zu heiß und hügelig waren die 21km, für die ich am Ende knapp über 2 Stunden gebraucht habe. 

Insgesamt war ich - trotz meines Ziels unter 5 Stunden zu landen - am Ende mit 5.47h und Platz 9 in meiner Altersklasse sehr zufrieden. Mehr ging einfach an dem Tag nicht! 

Es folgen - nach ein paar Tagen Urlaub zur Erholung - ein paar kleinere Läufe und ein Triathlon in der Olympischen Distanz, bevor es dann im Juni zum Ironman 70.3 nach Kraichgau geht.

David Rother

 

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